Rückschau

Umgang mit Sterbenden – ein Abend mit Annette Hartmann vom Ambulanten Hospizdienst Leine-Solling

Zum Reflexionstreffen im Mai war Annette Hartmann vom Ambulanten Hospizdienst Leine-Solling zu Gast in der Gruppe. In angenehmer Gesprächsatmosphäre konnten die Teilnehmenden Fragen stellen, die kompetent beantwortet wurden. So ging es um die Sterbephasen, angemessenes Verhalten am Sterbebett, den Umgang mit den Angehörigen und um ein gutes Abschiednehmen nach dem Tod.

Es war ein sehr dichter Abend, der von den Beteiligten trotz der Schwere des Themas als sehr bereichernd erlebt wurde.

28. Juni 2019

 

Im Zeichen des Fisches – Besuchsdienst GemEINsam trifft sich

Im April traf sich der Besuchsdienst der Diakoniestiftung GemEINsam bei strahlendem Sonnenschein im Café in der Deinerlinde. Gemeinsam im wahrsten Sinne des Wortes, denn es trafen sich zum dritten Mal Besuchte und Besucher.

Der Nachmittag begann mit einem geistlichen Impuls: Steffi Deichmann verglich die Gruppe GemEINsam mit einer Bande mit einem echten Geheimzeichen: dem Fisch, der auch auf der Einladung zu sehen war und der auf jedem Platz lag. Der Fisch diente schon den ersten Christen, die noch unter Verfolgung zu leiden hatten, als geheimes Erkennungszeichen. Und das Wort Bande – vielleicht zunächst etwas ungewöhnlich für eine Gemeindegruppe – passte dann doch ganz gut: Bande klingt verwegen, nach buntem Haufen – so wie die Gruppe eben ist, bunt zusammengewürfelt, sodass es garantiert nicht langweilig wird. In Bande steckt auch das Wort „verbinden“ – nicht nur das Schöne wird geteilt, sondern auch das Schwere und so manche Wunde wird verbunden. Und schließlich steckt in Bande auch das Wort „verbunden“ – denn immer sind alle verbunden durch den Fisch, durch Jesus Christus, der dieser Bande die Grundlage gibt.

Im Laufe des Nachmittags kamen dann bei Kaffee und Kuchen die ganz verschiedenen Menschen ins lebhafte Gespräch miteinander. Ingrid Voß sorgte mit ihrem Akkordeon für gute Unterhaltung. Es wurde gesungen und gelacht. Auf einem Fisch konnte noch ein Fingerabdruck hinterlassen werden, den alle später als Postkarte erhalten werden.

Nach Gebet und Segen konnten alle ihr Bandenzeichen – den Fisch, der auf ihrem Platz lag – als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Am Ende waren sich alle einig: es war ein schöner, verbindender Nachmittag!

28. Juni 2019

 

Das Brot stärke des Menschen Herz (nach Psalm 104) – Sommerausflug des Besuchsdienstes GemEINsam ins Brotmuseum Ebergötzen

Vor kurzem machte der Besuchsdienst der Diakoniestiftung seinen Sommerausflug nach Ebergötzen ins Brotmuseum.

Um anzukommen und sich auf den Tag einzustimmen, gab es zunächst eine Andacht zum Thema „Getreide“ im Pfarrgarten in Einbeck. Nach einer wild umgeleiteten Fahrt nach Ebergötzen, erhielt die Gruppe eine ausführliche und engagierte Führung durch das Europäische Brotmuseum. Es gab Neues zu erfahren und auch vieles in Vergessenheit Geratene konnte neu entdeckt werden. Danach klang der Tag bei Kaffee und Kuchen aus, und ein schöner Ausflug, mit vielen und intensiven Gesprächen, ging zu Ende.

21. Juli 2018

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„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – Fortbildung des Besuchsdienstes GemEINsam der Diakoniestiftung im Juni 2018

Im Juni fand für die Mitarbeitenden des Besuchsdienstes der Diakoniestiftung GemEINsam eine Fortbildung zum Thema Kommunikation im Gemeindehaus in der Lessingstraße statt. Referentin war Gaby Zietz aus Hannover, die in der Aus- und Fortbildung für Pflegefachkräfte tätig ist.

Frau Zietz referierte zunächst Grundlegendes zur menschlichen Kommunikation, die nicht allein durch Sprache geschieht, sondern beispielsweise auch durch Gestik, Mimik und Körperhaltung. Gesprochen wurde darüber, warum ein Mensch in seiner Kommunikation eingeschränkt sein kann und was für Probleme daraus resultieren können. Hier gilt es, Verständnis zu haben oder zu entwickeln und sich in der Kommunikation auf den anderen einzustellen. Außerdem geht es gerade im Besuchsdienst um ein genaues Hinhören, um zu erfahren, was die besuchte Person jetzt wirklich möchte oder braucht. In diesem Zusammenhang kann bei Menschen, die nicht mehr so gut kommunizieren können, die Biografiearbeit ein wertvoller Bestandteil der Gespräche sein.

So wurden viele neue Einsichten und Einblicke gewonnen und an vielen Punkten auch das eigene Tun bestätigt. Und getreu der Aussage des Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick „Man kann nicht nicht kommunizieren“, wurde auch über das Thematische hinaus viel kommuniziert: Beim gemeinsamen Mittagessen oder bei einer Tasse Kaffee zwischendurch.

16. Juni 2018

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