Diakoniestiftung Nächstenliebe in Einbeck

Organisatorisches

Rechtsform und organisatorische Anbindung

Die Diakoniestiftung ist eine nichtrechtsfähige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts in der Verwaltung des Ev. luth. Kirchengemeindeverbandes Einbeck (ELKE) und wird von diesem folglich im Rechts- und Geschäftsverkehr vertreten.

Kuratorium der Stiftung

Zum Stiftungskuratorium gehören folgende Mitglieder:
Michael Büchting (Vorsitzender des Kuratoriums)
Dr. Günter Ebbrecht (2. Vorsitzender des Kuratoriums)

Marco Spindler (Geschäftsführer)

Inge Mühlbach
Elisabeth Weiß
Klaus-Peter Bienotsch
Gerhard Jünke

Fragen und Antworten rund um Stiftungen

Wie funktioniert eine Stiftung?

Nur die Erträge des Vermögens (z.B. Zins- oder Mieterträge) werden für den Zweck der Stiftung verwendet. Das Vermögen selbst darf nicht verbraucht, wohl aber durch Zustiftungen vergrößert werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass langfristig („auf ewig”) Mittel zur Verfügung stehen, mit denen die Stiftungszwecke verfolgt werden können.

Welche Arten von Stiftungen gibt es?

Zu unterscheiden sind hauptsächlich zwei Arten von Stiftungen: Förderstiftungen, die mit ihren Erträgen andere Einrichtungen oder Projekte unterstützen, und operativ tätige Stiftungen, die eigene Einrichtungen betreiben (sog. Anstaltsträgerstiftungen) oder eigene Projekte durchführen. Mischformen sind möglich.

Welche Zwecke kann eine Stiftung verfolgen?

Kirchliche Stiftungen verfolgen immer gemeinnützige Zwecke.

Beispiele für die Tätigkeitsfelder kirchlicher Stiftungen sind:
Kirchengemeindliche Arbeit (z.B. Jugendarbeit, Altenarbeit)
Diakonische Einrichtungen (z.B. Einrichtungen für Behinderte, Krankenhäuser, Altenheime)
Kirchenmusik
Erhalt denkmalwerter Gebäude
Bildung und Erziehung

Was ist eine unselbstständige Stiftung?

Steht für die Stiftungsgründung zunächst nur ein geringes Stiftungskapital zur Verfügung, bietet sich die Gründung einer unselbstständigen Stiftung an. Die unselbstständige Stiftung ist keine eigenständige juristische Person. Bei dieser Stiftungsform wird ein Vermögen einer natürlichen oder juristischen Person zur treuhänderischen Verwaltung übertragen. Bei Kirchengemeinden und Kirchenkreisen besteht die Besonderheit, dass diese als Körperschaften des öffentlichen Rechts Stifter und Treuhänder in einer Person sein können. D.h. das Stiftungsvermögen kann als Sondervermögen der Kirchengemeinde oder des Kirchenkreises verwaltet werden. Im Übrigen funktioniert eine unselbstständige Stiftung wie eine selbstständige.Eine unselbstständige Stiftung wird grundsätzlich durch das Presbyterium bzw. die Kreissynode oder den Kreissynodalvorstand vertreten und hat meistens zusätzlich einen Stiftungsrat.Die Errichtung einer unselbstständigen Stiftung ist einfacher als die einer selbstständigen. Eine staatliche Anerkennung ist nicht erforderlich. Die vom Presbyterium oder der Kreissynode beschlossene Satzung muss lediglich kirchenaufsichtlich vom Landeskirchenamt genehmigt werden und tritt mit der Veröffentlichung im Kirchlichen Amtsblatt in Kraft.

Welche steuerlichen Vorteile gibt es bei Stiftungen?

Sowohl für selbstständige als auch für unselbstständige gemeinnützige Stiftungen gelten besondere Steuervergünstigungen, insbesondere die Befreiung von der Körperschaft- und der Vermögensteuer.

Daneben gibt es steuerliche Anreize für diejenigen, die eine Stiftung gründen bzw. einer Stiftung Zuwendungen (Zustiftungen und Spenden) zukommen lassen. Für Spenden gilt seit dem 01.01.2007 die einheitliche Höchstgrenze für den Spendenabzug von 20% des Gesamtbetrags der Einkünfte. Für Zuwendungen in den Vermögensstock einer Stiftung gilt eine zusätzliche Abzugsgrenze von 1 Mio. €, und zwar sowohl für Zuwendungen anlässlich der Neugründung als auch